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Historie

Der Photovoltaik-Anlagenpass und der Speicherpass sind eine völlig neue Idee, für den Kunden mehr Transparenz und damit Sicherheit bezüglich seiner Photovoltaik- und Speicheranlage zu schaffen und die qualitativ hohe Arbeit der Installateure zu dokumentieren. Damit künftig die Mehrzahl der Photovoltaik- und Speicheranlagen einen Anlagenpass erhalten, wurden die Bedürfnisse aller Marktakteure berücksichtigt und in der Entwicklung einbezogen. Andere Fachkreise wurden um ihre Kommentare gebeten.

Die Idee des Photovoltaik-Anlagenpasses wurde im Frühjahr 2007 in Gesprächen des BSW-Solar mit einigen Großhändlern und Herstellern, der Versicherungswirtschaft und dem ZVEH entwickelt mit dem Ziel, die Qualität der Photovoltaikanlagen zu sichern bzw zu erhöhen.

Im November 2007 gründeten BSW-Solar und ZVEH einen Expertenkreis mit Vertretern von Photovoltaik-Herstellern, Händlern, Handwerkern, Prüfinstituten, Gutachtern, Versicherern und Banken, um einen Entwurf für den Photovoltaik-Anlagenpass zu erarbeiten. Das ausgearbeitete Konzept wurde im Februar 2008 vom Expertenkreis und den Vorständen von BSW-Solar und ZVEH einstimmig verabschiedet.

Von März bis April 2008 wurde die Fachwelt aufgerufen, den veröffentlichten Entwurf des Passes zu kommentieren. Eine größere Zahl von überwiegend positiven Kommentaren und Stellungnahmen ging ein und wurde ausgewertet.

Bis Oktober 2008 haben BSW-Solar und ZVEH weiter am Konzept und der Ausgestaltung des Passes gearbeitet, der Ende Oktober 2008 in einer vorläufigen Internetseite veröffentlicht wurde. Im November und Dezember war die Registrierung in einer Probephase möglich. In kurzer Zeit hatten sich schon 200 Betriebe registriert.

Bis zum März 2009 wurde die neue Internetseite für den Photovoltaik-Anlagenpass erstellt und die Organisation des Passes zwischen BSW-Solar und ZVEH vertraglich fixiert.

Seit Mitte März 2009 ist diese neue Internetseite online und wird der Pass angeboten.

Im Jahre 2010 haben BSW-Solar und ZVEH anhand der ersten Erfahrungen mit den Pässen und nach Prüfung zahlreicher Feedbacks aus der Branche entschieden, einen elektronischen Anlagenpass zu entwickeln, der es Handwerkern ermöglicht, den Pass mit allen Angaben auch digital an einem Computer auszufüllen und diesen anschließend bequem über das Internet freizuschalten und für den Kunden auszudrucken.

Nach kurzer Entwicklungszeit wurde das elektronische Verfahren vorgestellt und in die Website des Anlagenpasses integriert. Die Feedbacks aus der Praxis für den elektronischen Anlagenpass waren sehr gut, viele Nutzer berichteten von einer Vereinfachung des administrativen Aufwandes.

Im Jahr 2012 waren erstmals über 1.000 kompetente Fachbetriebe für den Photovoltaik-Anlagenpass registriert.

Ab 2014 wird der Speicherpass für den Systembaustein Solarspeicher angeboten.